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Zum Ende der Seite springen Spondylose - Hilfe!
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Zwerg-im-Bikini Zwerg-im-Bikini ist weiblich
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Spondylose - Hilfe! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß nicht, wie viele hier noch mitlesen, aber vielleicht hat ja jemand einen Tipp parat (z.B. zu Spezialisten auf dem Gebiet). Wir sind am verzweifeln wegen Aaron.

Wie ich ja vor einer Weile schon erzählt habe, wurde bei ihm im April 2016 Spondylose festgestellt. Aaron ist 4 Jahre alt, bei uns ist er seit Oktober 2015, und vorher hat er angeblich keine Anzeichen dafür gezeigt. Dann im April plötzlich dieser Schub mit starken Rückenschmerzen. Es ging aber innerhalb weniger Tage (mit Schmerzmitteln) besser und den Sommer über gab es gar keine Probleme. Er war putzmunter.

Dann Ende Oktober auf einmal wieder. Wir mussten wieder nachts den Notdienst rufen, so schlimm war es. Wir haben ihn dann erneut röntgen lassen, mehrere Bluttests machen lassen und sogar ein MRT in einer Tierklinik. 2000 € für Untersuchungen, sogar zu exotischen Parasiten. Das Ergebnis war, dass außer der Spondylose nichts auffällig ist. Beim MRT hieß es sogar, er hätte eine Wirbelsäule wie ein Welpe. Da er an der Stelle des Rückens während der Schmerzattacken manchmal warm ist, an der die Spondylose sitzt, sind wir uns ziemlich sicher, dass sie verantwortlich ist. Nach etwas über einer Woche mit starken Schmerzmitteln ging es ihm dann wieder gut.

Tja, und Anfang Dzember ging es dann aber schon wieder los...

Und Anfang Januar wieder... unglücklich

Er hat furchtbare Schmerzen und will zeitweise nicht einmal aufstehen. Momentan ist er jede Nacht am Winseln, manchmal durchgängig über 2-3 Stunden. Wir haben zig Schmerzmittel durchprobiert und sind jetzt bei einem sehr starken, das wir ihm in erhöhter Dosis geben. Und TROTZDEM hat er Schmerzen.

Wir wissen gerade nicht, was wir tun sollen... Man kann ihm noch Opiate geben, aber das wäre der letzte Schritt. Und was mir am meisten Sorgen macht, ist, dass er das jetzt jeden Monaten hat. Das kann doch kein Dauerzustand werden. Wenn wir Glück haben, liegt es bloß an der Kälte, aber das kann man natürlich nicht sagen.

Hat jemand Erfahrungen mit Spondylose und solchen extremen Schmerzschüben?

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06.01.2017 13:18 Zwerg-im-Bikini ist offline Homepage von Zwerg-im-Bikini Beiträge von Zwerg-im-Bikini suchen Nehme Zwerg-im-Bikini in deine Freundesliste auf Füge Zwerg-im-Bikini in deine Kontaktliste ein
Seraph Seraph ist weiblich
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RE: Spondylose - Hilfe! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zub. das hört sich ja furchtbar an. Ich habe leider keinen Tipp für dich. Ich hab da keine Erfahrung aber ich wünsche euch, dass es Aaron schnell besser geht. Da er die Schmerzen in der kalten Jahres Zeit hat und im Sommer Ruhe war, hoffe ich, das es wirklich nur die Kälte ist und man mehr als die Schmerzmittel machen kann

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07.01.2017 18:37 Seraph ist offline Beiträge von Seraph suchen Nehme Seraph in deine Freundesliste auf
Zwerg-im-Bikini Zwerg-im-Bikini ist weiblich
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Danke, wir probieren jetzt alles aus und hoffen, etwas zu finden, das ihm hilft. Gleichzeitig will ich aber natürlich auch wissen, was genau diese starken Schmerzen verursacht, um weiteren Schüben vorzubeugen. Auffällig ist noch: Er zittert seit Tagen an den Vorderbeinen und zeigt dort größere Schmerzen als am Rücken (da reagiert er auf drücken und kneten gar nicht als wäre es ihm unangenehm). Anscheinend strahlt der Schmerz dort hin. Oder vielleicht ist die Spondylose doch nicht verantwortlich, und es wurde komplett etwas an den Beinen übersehen.

Und ich muss mal kurz meinem Ärger Luft machen... ich finde es extrem bedenklich, wie unkritisch viele Tierärzte hier in der Gegend mit Homöopathie und anderen Behandlungsmethoden umgehen, dere Wirksamkeit nicht belegt ist. Sie listen sie einfach neben wissenschaftlich geprüften Methoden auf, als wäre es das gleiche. Ich will jetzt nicht darüber diskutieren, ob man daran glaubt oder nicht - das sollte jeder für sich entscheiden. Aber ich lehne es nun mal strikt ab und uns wurde von unserem Tierarzt ein Medikament verschrieben, das sich erst hinterher als homöopathisches entpuppte. Es zeigte nicht die geringste Wirkung und ich ärgerte mich, dass ich eine Industrie mit meinem Geld unterstützt habe, die ich ablehne. Es ist ja okay, dass das als alternative Behandlungsmethode angeboten wird... aber dann sollte es Sache von Heilpraktikern sein. Und wenn seriöse mediziner darauf schwören, dann sollten sie einem trotzdem ehrlich die Unterschiede erklären. Von Ärzten erwarte ich, dass sie mich über die Wirksamkeit eines Medikamentes aufklären. Jetzt muss ich mir anscheinend zu allem selber wissenschaftliche Studien zusammensuchen, was doch eigentlich nicht Sache des Patienten sein sollte, weil man schon genug andere Sorgen hat.

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09.01.2017 00:39 Zwerg-im-Bikini ist offline Homepage von Zwerg-im-Bikini Beiträge von Zwerg-im-Bikini suchen Nehme Zwerg-im-Bikini in deine Freundesliste auf Füge Zwerg-im-Bikini in deine Kontaktliste ein
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Ein kleines Update: Seit gestern scheint es langsam bergauf zu gehen, er zeigt jetzt nur noch Schmerzen beim Aufstehen. Das passt dazu, dass die Schübe sonst auch etwa so lange gedauert hatten. Heute haben eine Osteopathin und unser Tierarzt sich zusammen noch einmal die Röntgenbilder angesehen und ihn gründlich abgetastet. Sie denken beide, dass die Spondylose nicht für diese starken Schmerzattacken verantwortlich ist, sondern dass es vielleicht doch die Bandscheiben sind. Er hat sozusagen zwei Baustellen an der Wirbelsäule, und die Frage ist jetzt, was von beidem ihm diese Probleme bereitet. Wir werden in beide Richtungen weiter suchen...

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Zwerg-im-Bikini: 10.01.2017 17:02.

10.01.2017 17:01 Zwerg-im-Bikini ist offline Homepage von Zwerg-im-Bikini Beiträge von Zwerg-im-Bikini suchen Nehme Zwerg-im-Bikini in deine Freundesliste auf Füge Zwerg-im-Bikini in deine Kontaktliste ein
Seraph Seraph ist weiblich
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Schön das es ihm etwas besser geht. Aber doof das ihr ihm nicht weiter helfen könnt. Ich hoffe ihr habt die Ursache schnell gefunden. Aaron soll nicht unnötig leiden. Könnte man denn in beiden Fällen mehr machen als Schmerzmittel geben? Bandscheibe ggf. operieren oder irgendwelche Therapien?

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Warum schrumpfen Schafe nicht, wenn es regnet?
11.01.2017 08:51 Seraph ist offline Beiträge von Seraph suchen Nehme Seraph in deine Freundesliste auf
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Bei den Bandscheiben ist es wohl so, dass sich manche Fälle ganz gut operieren lassen und andere kompliziert sind. Laut der Einschätzung von unserem Tierrazt (er ist Chirurg, deshalb habe ich das Gefühl, dass er auf dem Gebiet Erfahrung hat) wäre es in Aarons Fall sehr ungünstig, weil man vom Bauch aus an die Stelle ran muss und es auch ansonsten eine Operation wäre, die er nur einem absoluten Profi auf diesem Gebiet zutrauen würde. Falls wir herausfinden, dass es 100%ig die Bandscheiben sind, werde ich aber noch in Tierkliniken direkt nachfragen. Wir möchten natürlich kein zu großes Risiko eingehen, deshalb hoffe ich, dass das nicht notwenig wird...

Bis wir wissen, was es genau ist, können wir nur die Schmerzen behandeln, und da habe ich gerade das Gefühl, dass Massagen ein wenig helfen. Am Rücken ist er zwar laut der Osteopathin erstaunlich entspannt gewesen, aber das Zucken und die Schmerzen in den Beinen scheint es etwas zu lindern, wenn wir vorsichtig den Rücken massieren. Das ist erst einmal nicht viel, aber das einzige, was bisher überhaupt eine Wirkung zeigt unglücklich .

Die Schmerzmittel haben wir jetzt verringert, weil sie sowieso kaum gewirkt haben und er die meiste Zeit schmerzfrei ist. Gerade fiept er nur noch manchmal beim aufstehen und wirkt allgemein etwas eingerostet. Er kann sich außerdem nicht schütteln... es wirkt, als hätte er einen steifen Hals, und die ganze Wirbelsäule sieht ein bisschen krumm aus, wenn er läuft. Er mag manchmal auch nicht nach links gucken, sondern nur nach rechts.

Es ist wie ein sehr verwirrendes Puzzle aus verschiedenen Symptomen, die wir zusammen bringen müssen. Heute wurde noch mal Blut abgenommen, um Bakterien in den Bandscheiben auszuschließen. Und das MRT Bild geht an einen anderen Radiologen für eine weitere Meinung.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Zwerg-im-Bikini: 13.01.2017 02:39.

13.01.2017 02:39 Zwerg-im-Bikini ist offline Homepage von Zwerg-im-Bikini Beiträge von Zwerg-im-Bikini suchen Nehme Zwerg-im-Bikini in deine Freundesliste auf Füge Zwerg-im-Bikini in deine Kontaktliste ein
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Upate: Nach langem Suchen hat uns ein Bluttest jetzt angeblich auf die (laut Tierärzten sehr, sehr wahrscheinliche) Spur gebracht: Aaron wurde positiv auf Brucellose getestet. In Deutschland seit langem ausgestorben, aber in Bulgarien, wo er ja ursprünglich herkommt, noch anzutreffen. Diese Krankheit kann sich in den Wirbeln festsetzen und dort die Symptome hervorrufen, die Aaron zeigt. Außerdem passen die merkwürdigen kleinen Unregelmäßigkeiten in den MRT- und Röntgenbildern dazu. Wir werden noch gezieltere Tests machen, aber ich hoffe, dass wir wirklich etwas handfestes haben. Auch wenn die Prognose für eine Heilung leider nicht gut aussieht... aber besser wir wissen, woran wir sind, damit wir ihn gezielt behandekn können, als diese ständige Ungewissheit.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Zwerg-im-Bikini: 26.01.2017 12:40.

26.01.2017 12:39 Zwerg-im-Bikini ist offline Homepage von Zwerg-im-Bikini Beiträge von Zwerg-im-Bikini suchen Nehme Zwerg-im-Bikini in deine Freundesliste auf Füge Zwerg-im-Bikini in deine Kontaktliste ein
Seraph Seraph ist weiblich
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Weiterhin alles Gute für Aaron. Ich hoffe mit der Diagnose kann man euch besser helfen

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01.02.2017 17:45 Seraph ist offline Beiträge von Seraph suchen Nehme Seraph in deine Freundesliste auf
Rennmaus Rennmaus ist weiblich
Super Moderator

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Habt ihr denn inzwischen eine Besserung gemerkt oder konntet eine gute Therapie starten?
Klingt ja echt nach nem langen Leidensweg für ihn und euch unglücklich
Ich hab ja im Oktober letzten Jahres von Wien nach Leipzig gewechselt und bin absolut begeistert von dem einen Neurologen der hier arbeitet, solltet ihr also tatsächlich nochmal auf der Suche nach jemandem sein, dann könntet ihr ja mal den Dr. Flegel in Leipzig wenden, ist für euch sicherlich zu weit weg, aber vielleicht kennt er noch kompetente Leute. Ich habe ja nun den Vergleich zwischen Wien und Leipzig, und es gibt sehr viele, die ich in Wien besser fand, aber er ist für mich in Leipzig wirklich ein wahnsinnig guter Tierarzt!

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23.02.2017 17:19 Rennmaus ist offline Beiträge von Rennmaus suchen Nehme Rennmaus in deine Freundesliste auf
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